Stockrose – Pflanzanleitung und Pflegearbeiten

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Die Stockrose (Alcea rosea) ist eine aus China stammende, mehrjährige Pflanze mit geringer Lebensdauer, die zur botanischen Familie der Malvengewächse (Malvaceae), Gattung Alcea, gehört. Sie wird in vielen Regionen der Welt als ein- oder zweijährige Pflanze kultiviert, und zwar wegen ihrer farbenprächtigen und großen Blüten, ihrer Wuchskraft und ihrer Höhe, die bis zu 2 m, in Ausnahmefällen sogar bis zu 3 m betragen kann. Die einfachen, herzförmigen Blätter sind abwechselnd auf dem hohen Stängel angeordnet und haben unterschiedliche Abmessungen: Sie nehmen von der Basis zur Spitze hin ab. Oft sind die Stängel und Blätter mit weißen Härchen bedeckt, die manchmal mit bloßem Auge sichtbar sind. Die Blüten sind groß (ca. 10 cm Durchmesser), trompetenförmig und ebenfalls abwechselnd am Stängel angeordnet, rundherum. Die Blütezeit ist lang, die Blüten haben verschiedene Farbtöne (weiß, rosa, rot, gelb, violett usw.) und bilden sich den ganzen Sommer über, oft bis September. Die Früchte sind trocken, klein und enthalten viele Samen. Bei voller Reife fallen die Früchte zu Boden und sorgen so für die natürliche Regeneration der Samen.

ZÜCHTUNGEN

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Es gibt viele Stockrosen-Sorten, von denen wir einige erwähnen wollen:

  • Alcea rosea ‚Chaters Double Red‘ – mit gefüllten Blüten, mit roten Blütenblättern;
  • Alcea rosea ‚Double Rose‘ – mit gefüllten Blüten, mit rosa Blütenblättern;
  • Alcea rosea ‚Chaters Double Yellow‘ – mit gefüllten Blüten, mit gelben Blütenblättern;
  • Alcea rosea ‚Chaters Double Apricot‘ – mit gefüllten, pfirsichfarbenen Blüten;
  • Alcea rosea ‚Chaters Double White‘ – mit gefüllten Blüten, mit weißen Blütenblättern;
  • Alcea rosea ‚Nigra‘ – mit dunkelvioletten und schwarzen Blüten;
  • Alcea rosea ‚Happy Lights‘ – mit zweifarbigen Blüten, in verschiedenen Schattierungen, usw.

Empfohlene Produkte

Lesen Sie die Anleitungen auf dem Etikett jedes Produkts sorgfältig durch und befolgen Sie sie

UMWELTBEDINGUNGEN

Licht. Die Stockrose braucht viel Licht und bevorzugt sonnige Standorte.

Temperatur. Sie ist eine tolerante Art, was das Klima angeht: Sie verträgt sowohl die heißen Jahreszeiten als auch die sehr niedrigen Temperaturen im Winter gut. Es wird jedoch nicht empfohlen, die Stockrose starken Winden auszusetzen.

Boden. Sie gedeiht auf allen Böden gut, solange die Entwässerung gut ist.

PFLEGE

Gießen. Die Bewässerung erfolgt gelegentlich, je nach Niederschlagsmenge. Häufig wird nur in trockenen Perioden gegossen, vorzugsweise frühmorgens, mit mäßigen Wassermengen, wobei ein Übermaß und die Bildung von Pfützen zu vermeiden sind.

Düngung. Für ein kräftiges Wachstum, eine reiche Blüte und eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge wird empfohlen, ab dem Frühjahr bis zum Ende der vegetativen Wachstumsphase spezielle Dünger zu verwenden.

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Beschneidung. Sie sind nicht notwendig, aber wenn die Höhe der Pflanze den gewünschten Wert überschreitet, kann der Stamm während der vegetativen Wachstumsphase gekürzt werden. Die Pflanze regeneriert sich leicht und blüht wieder.

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Vermehrung. Die Stockrose wird durch Keimung aus Samen vermehrt. Die Früchte bleiben bis zur vollen Reife am Stängel, danach werden die Samen von Hand geerntet. Werden die Samen nicht geerntet, erfolgt eine natürliche Aussaat.

Aussaat. Die Aussaat erfolgt im Herbst oder im zeitigen Frühjahr, indem die Samen auf den zuvor vorbereiteten Boden gestreut werden.

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Krankheiten und Schädlinge. Die Stockrose wird häufig von Malvenrost (Puccinia malvacearum) und selten von Blattflecken befallen. Zur Vorbeugung und Bekämpfung werden Blattsprühungen mit spezifischen Fungiziden durchgeführt. Schädlinge können die Gesundheit und das Aussehen der Stockrose beeinträchtigen: Raupen, Schnecken, Nacktschnecken, rote Spinnmilben und Blattläuse. Es werden Repellentien, Fallen und Insektizide eingesetzt, die für jeden Schädling charakteristisch sind.

ZUSÄTZLICH:

  • Die Blütenblätter, Blätter und der Stängel der Stockrose werden in der pharmazeutischen Industrie verwendet, da sie medizinische und therapeutische Eigenschaften besitzen;
  • Aufgrund ihrer Höhe wird sie oft vor Mauern, Zäunen oder anderen unansehnlichen Bauten angebaut, um diese zu verdecken.

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