Japanische Blütenkirsche – Pflanzanleitung und Pflegearbeiten

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Die ursprünglich aus Asien stammende Japanische Blütenkirsche (Prunus serrulata) wächst als Baum der Größe III, erreicht eine Höhe von 10-15 m und entwickelt eine sehr breite Krone (bei alten Bäumen bis zu 9 m Durchmesser). Die Blätter sind oval, zugespitzt, gezähnt und 6-12 cm lang. Die Blüten stehen in Bündeln von 3-5 Trauben zusammen, sind weiß, gefüllt und etwa 4 cm groß. Die Blütezeit ist vor der Belaubung im April-Mai.

Die häufigsten Züchtungen sind:
  1. Amanogawa‘ (Säulenkirsche) – hat die Form einer Säule, ist gerade und aufwärts gerichtet und erreicht eine Höhe von 10 m; die Blüten sind duftend, hellrosa, einfach oder leicht verwachsen.
  2. Hisakura‘ (Zierkirsche) – sie hat einen kräftigen Wuchs; die Blüten sind einfach (bei den alten Exemplaren halbgefüllt) und rosa.
  3. Kanzan‘ (Nelkenkirsche) – wächst anfangs gerade und aufwärts gerichtet, dann breitet er sich aus und erreicht eine Höhe von 8-12 m; die jungen Blätter sind rötlich, die Blüten sind gefüllt, groß und intensiv rosa.
  4. Kiku-shidare-zakura‘ (Hängende Nelkenkirsche) – wächst strauchförmig und erreicht eine Höhe von 2,5 m; die Zweige sind hängend, die Blüten sind dunkelrosa, gefüllt und stehen in 3-4 Sträußen zusammen.
  5. Shirotae‘ (Fudschijama-Kirsche) – sie hat einen reduzierten Wuchs und die Zweige sind gewölbt; die Blätter sind tief gezähnt und färben sich im Herbst gelb; die Blüten sind weiß, groß, einfach und duftend.
  6. Ukon‘ (Japanische Zierkirsche) – eine Sorte mit gelb-grünen, gefüllten, 4-5 cm großen Blüten.

UMWELTBEDINGUNGEN

Die Anforderungen an das Licht sind hoch, sie bevorzugen sonnige Standorte. Die Japanische Blütenkirsche ist eine wärmeliebende Art, sie verträgt Trockenheit gut, aber keine Staunässe. Sie bevorzugt lockere, fruchtbare, humusreiche Böden, kann aber auch in lehmigen, tonigen oder sandigen Böden gut gedeihen.

Pflege

Die Japanische Blütenkirsche erfordert keine besondere Pflege. Wichtig ist eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, vor allem in Trockenperioden. Für eine harmonische Entwicklung der Pflanze wird eine jährliche Düngung mit einem speziellen Dünger empfohlen.

Empfohlene Produkte

Lesen Sie die Anleitungen auf dem Etikett jedes Produkts sorgfältig durch und befolgen Sie sie
Rückschnitt

Formkorrekturschnitte sollten im zeitigen Frühjahr erfolgen, wenn sich die Pflanze noch in der Vegetationsruhe befindet, aber sie verträgt auch „grüne“ Schnitte im Sommer. Es wird empfohlen, Mastix zu verwenden, um eine Infektion mit Krankheitserregern zu vermeiden.

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Pflanzung

Die Japanische Blütenkirsche wird vorzugsweise im Herbst während der Vegetationsruhe gepflanzt, kann aber auch zu anderen Zeiten des Jahres gepflanzt werden, wenn die Pflanze von einem Erdballen umgeben ist. Der Boden darf nicht gefroren sein.

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Vermehrung

Die Vermehrung erfolgt durch Pfropfen im Frühjahr unter der Rinde auf die Unterlage von Prunus avium (Vogel-Kirsche).

Krankheiten und Schädlinge

Die Japanische Blütenkirsche wird am häufigsten von den folgenden Krankheiten und Schädlingen befallen:

Die Monilia-Spitzendürre (Monilinia laxa) befällt die Zweige, Blätter, Blüten und Früchte. Die befallenen Blätter und Blüten verwelken, werden braun und vertrocknen, bleiben aber an den Zweigen hängen. Zur Bekämpfung müssen Fungizid Behandlungen durchgeführt werden. Es empfiehlt sich auch, die befallenen Zweige abzuschneiden und zu vernichten.

Blattläuse besiedeln die Spitzen junger Zweige und die Unterseite der Blätter. Die befallenen Blätter verdrehen sich. Blattläuse scheiden eine klebrige Substanz auf der Pflanze aus, die das Auftreten von Rußtau begünstigt.

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Die Raupen ernähren sich intensiv von den Blättern der Pflanze. Junge Raupen beißen die Blätter an und lassen dabei einen Teil der Oberhaut unversehrt. Reife Raupen fressen die gesamte Blattoberfläche und lassen nur die Rippen und den Blattstiel unversehrt. Um diese Schädlinge zu bekämpfen, sollten Sie Behandlungen mit speziellen Insektiziden durchführen.

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