Pflanzenschutzbehandlungen – Umwelt- und Arbeitssicherheit

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Die chemische Bekämpfung von Krankheiten, Schädlingen und Unkräutern in landwirtschaftlichen Ernte ist einer der wichtigsten Schritte, um Schäden zu reduzieren und die Herstellung sicherzustellen. Diese besteht aus der Auftragung von Stoffen (Phytopharmaka), die für unerwünschte Organismen/Mikroorganismen toxisch sind. Unter bestimmten Bedingungen können sie giftig werden und negative Auswirkungen auf Nutzpflanzen, die Umwelt oder sogar den Menschen haben. Daher gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die aufgetragen werden müssen, um korrekte, effiziente und sichere pflanzengesundheitliche Behandlungen durchzuführen.

UMWELTBEDINGUNGEN

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Es wird nicht empfohlen, die Behandlungen bei ungünstigen Umgebungsbedingungen durchzuführen: Niederschläge, starker Wind, Nebel, niedrige Temperaturen, mit Frostgefahr (insbesondere bei Winterbehandlungen), hohe Temperaturen (über 25 °C) usw.

Die Auftragung von Behandlungen bei hohen Temperaturen begünstigt das Verdunsten und Abdriften der Flüssigkeit in andere Ernte.

Das für die Sprühflüssigkeit verwendete Wasser muss sauber, enthärtet, mit einem pH-Wert zwischen 4 und 6 und einer Temperatur von 10-20 °C sein. Verwenden Sie kein kaltes Wasser.

Tragen Sie Produkte mit Schwefel nicht bei Temperaturen über 25-30 °C auf, da sie Verbrennungen an den Pflanzen verursachen können.

Im Allgemeinen liegt der optimale Temperaturbereich für die Fungizidauftragung bei 12-20 °C.

DIE FLÜSSIGKEIT UND SPRÜHGERÄTE

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Es ist ratsam, sich immer an die vom Hersteller empfohlene Dosis zu halten.

Nach Vorbereitung der Behandlungsmischung ist die Flüssigkeit maximal 24 Stunden verwendbar.

Es wird nicht empfohlen, mehr als 3 Produkte in einer Behandlung zu kombinieren.

Beachten Sie immer die Pausenzeiten, die auf der Verpackung jedes Produkts angegeben sind.

Stellen Sie die Sprühausrüstung richtig ein und warten Sie sie, um eine feine, gleichmäßige Sprühvernebelung zu erhalten.

Unmittelbar nach den Behandlungen müssen die Geräte sehr gut gereinigt werden, damit sie für die nächste Behandlung bereitstehen.

UMWELTSCHUTZ

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Auf landwirtschaftlichen Felder, die sich neben Wasserquellen oder Gräben befinden, dürfen keine pflanzengesundheitlichen Behandlungen durchgeführt werden.

Behandlungen mit gefährlichen Produkten für bestäubende Insekten (Bienen, Hummeln) dürfen nicht während der Blütezeit und/oder während der aktiven Jahreszeit der Insekten durchgeführt werden.

Warnen Sie die Imker in den umliegenden Gebieten, bevor Sie phytosanitäre Behandlungen mit Insektiziden auftragen.

Die nach der Behandlung verbleibende Flüssigkeit darf nicht auf den Boden oder in Gewässer verschüttet werden. Der Überschuss ist um den Faktor 10 zu verdünnen und auf Pflanzen aufzutragen, die nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr bestimmt sind. Diese Regel gilt auch für Wasser, das zum Waschen der Ausrüstung verwendet wird.

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Um das Abdriften der Pflanzenschutzmittel in die Nachbarernte zum Zeitpunkt der Auftragung der Behandlung zu reduzieren, kann Folgendes berücksichtigt werden: Auswahl von Geräten, die den Abdrifteffekt reduzieren (Spezialdüsen), ordnungsgemäße Gerätekalibrierung, Vermeidung der Auftragung Behandlungen bei Wind, Verwendung von Pufferzonen, Verwendung natürlicher Sperren (Windschutzstreifen) etc. Windschutzstreifen sollen insbesondere landwirtschaftliche Ernte vor ungünstigen Umwelteinflüssen (starke Winde, Schneestürme, Erosion etc.) schützen.

Die gebrauchten Verpackungen sind zu reinigen und bei spezialisierten Sammelstellen zu lagern.

ARBEITSSCHUTZ BEI DER AUFTRAGUNG VON PHYTOSANITÄREN BEHANDLUNGEN

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Es wird empfohlen, während der gesamten Behandlung eine Schutzausrüstung zu tragen.

Beschränken Sie den Zugang von Menschen oder Tieren in den Bereich, in dem die Behandlungen aufgetragen werden.

Während der Behandlung nicht essen, trinken oder rauchen.

Versuchen Sie nicht, die Düsen/Schläuche des Spritzgeräts mit dem Mund freizumachen.

Nach der Durchführung von Pflanzenschutzbehandlungen und dem Waschen der Schutzausrüstung gründlich waschen.

Im Falle einer versehentlichen Kontamination des Bedieners muss so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. Zeigen Sie dem Arzt die Packungsbeilage, da sie nützliche Informationen enthält.

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